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Man kann Weimar lesen, man kann Weimar sehen, man kann Weimar hören. Aber man kann Weimar auch zeichnen. Seit 1776 ist die Mal- und Zeichenschule ein Ort, an dem Blick und Hand zusammenfinden, an dem Talent nicht nur bewundert, sondern auch geformt wird, und an dem Bildung eine Gestalt bekommt. 

Friedrich Justin Bertuch dachte Kunst nie als Luxus, sondern als Kraftquelle: für Handwerk, Ästethik, Selbstständigkeit, für eine Stadt im Austausch mit der Welt. Aus dieser Idee gingen Linien hervor, die bis heute weiterführen: Menschen, Werkstätten, Unterricht, Netzwerke, Bilder, die geblieben sind.

"Zeichnen für die Zukunft" erzählt 250 Jahre Zeichenschule in Weimar als Geschichte eine kontinuierlichen Aufbruchs, mit seinen Brüchen und seinen Wiederkehr-Momenten. Ein Buch für alle, die Weimar lieben, und für alle, die sehen wollen, wie Kunst entsteht: Schritt für Schritt, Strich für Strich.

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